Um einige oft benutzte Sonderzeichen direkt mit der Tastatur eingeben zu können, kann man seine Tastaturbelegung mit folgender xmodmap-Datei modifizieren:
keycode 52 = y Y doublelowquotemark singlelowquotemark doublelowquotemark singlelowquotemark keycode 53 = x X leftdoublequotemark leftsinglequotemark leftdoublequotemark leftsinglequotemark keycode 60 = period colon ellipsis periodcentered ellipsis periodcentered keycode 61 = minus underscore endash endash endash endash
Die Änderungen werden mittels xmodmap <Datei> gesetzt. Danach kann man mit Alt-Gr+Y und Alt-Gr+X „typographische Anführungszeichen“ erzeugen (die einfache Variante mit Alt-Gr+Shift+...). Vorher waren da bei mir im französischen Sprachraum gängige typographische Anführungszeichen. Einen Gedankenstrich gibt's mit Alt-Gr+-, und die drei Auslassungspunkte mit Alt-Gr+..
Um die Änderungen nach jedem X-Start wieder zu haben, kann man z. B. ein Script in ~/.kde/Autostart/ ablegen, was den o. g. Befehl ausführt.
Bei meiner aktuellen X-Server-Installation sind mittlerweile beide in Deutschland gängigen Varianten der Anführungszeichen in der Standardbelegung gelandet. Zu finden sind die »spitzen Anführungszeichen« unter Alt-Gr + y und Alt-Gr + x und die gängigen „typographischen Anführungszeichen“ unter Alt-Gr + v und Alt-Gr + b. Die einfachen Varianten davon bekommt man, wenn man zusätzlich Shift drückt.
Unabhängig davon finde ich nach wie vor den Gedankenstrich „–“ und das Auslassungszeichen „…“ an der oben beschriebenen Stelle sinnvoll. Einen ordentlichen typographischen Apostroph („’“) an bekommt man an einer vernünftigen Stelle (nämlich mit Alt-Gr + ') mit:
keycode 51 = numbersign apostrophe numbersign apostrophe rightsinglequotemark dead_breve rightsinglequotemark
Letzte Änderung: 19.06.2009