Eintrag: Nr. 152 vom 31.05.2015
Stichwörter: Baby, Mathematik, Privates

Wasser mischen

Gestern habe ich mal ausprobiert, ob ich noch ein Bisschen Algebra und Physik kann. Es scheint so ;-) Für mein Dafürhalten ein gutes Gegenargument zu „Das braucht man dann doch später sowieso nie mehr“ :-P

Sollte irgendjemand mal, wie ich, vor dem Problem stehen, wie man reproduzierbar eine bestimmte Menge Wasser mit einer bestimmten Temperatur (z. B. aus kaltem Leitungswasser und kochendem Wasser) mischen kann: Das kann man folgendermaßen berechnen:

V3 ist also die Summe der beiden Volumina V1 und V2, somit ist

V_1 =V_3 - V_2

Dann gilt:

V_2 = \frac{V_3}{1 + \frac{t_2 - t_3}{t_3 - t1}}

„Und wofür braucht man sowas?!“ Ganz einfach: wenn man in seinen neu erworbenen Babybrei-Warmhalteteller Wasser mit der passenden Temperatur schütten will, ohne (abgesehen vom Herleiten der obigen Formeln natürlich ;-) nachdenken oder messen zu müssen :-)



2 Kommentare:

1. Kommentar von Andreas (http://www.andreas-hamele.de) vom 08.06.2015, 22.10 Uhr :

Und fürs Babyfläschen gibt es die Faustregel: zwei drittel kalt ein drittel heiß => Trinktemparatur. Funktioniert auch mitten in der Nacht, wenn man sich selbst halb schlafend durch die Wohnung manövriert...

2. Kommentar von Libby (http://nasauber.de/) vom 08.06.2015, 23.45 Uhr :

Da lob ich mir die Milchbar von meiner besseren Hälfte. Da muss man nichts mischen ;-)


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